MEIN LEBEN GESTALTEN EINSTELLUNGEN ÄNDERN, FÄHIGKEITEN ENTDECKEN

MEIN LEBEN GESTALTEN EINSTELLUNGEN ÄNDERN, FÄHIGKEITEN ENTDECKEN

Gott freut sich, wenn wir all das, was er uns schon geschenkt hat, zu unserer Lebensgestaltung mutig einsetzen und nicht aus Angst vor Fehlern im Abwarten bleiben.

Seminarbericht von Stefanie

Zwischendurch denkt man doch, geht das denn: Das Leben zu leben, ohne es zu gestalten? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, ja das geht, aber es macht nicht besonders viel Freude oder Spaß. Die Minuten, Stunden, Tage, ja auch Wochen können vergehen und sie sind voll und mit Terminen gefüllt, aber sie erfüllen mich nicht. Andere gestalten dann meine Zeit und mein Leben. Ich habe immer wieder erlebt, wenn ich mein Leben aktiv gestalte und mir überlege, wie ich meine Zeit plane und mir Eckdaten in der Woche mache, dann wird mein Leben durch die Gestaltung bereichert. Und ich habe das Gefühl mein Leben aktiv zu leben und es zu gestalten und meine Ziele ernst zu nehmen.

Im Blick auf das Seminar hatte ich eine große Vorfreude. Es war für mich eine wesentliche Hilfe und echtes Werkzeug auf meinem derzeitigen Lebensweg. Ich befand mich zwischen zwei Arbeitsstellen und beschäftigte mich mit meinen Träumen und Zielen, mit dem, was ich schon sehen und entdecken kann und mit dem was nicht wurde wie erhofft.

Es war spannend und sehr interessant die eigenen Gaben und Begabungen weiter zu entdecken. Zu sehen, dass schon einiges davon bei den Eltern und Großeltern verankert ist. Auf das bisherige Leben zurückzublicken, es anzuschauen, mit all den Kurven und Parallelwegen, die das Leben so schreibt, und dann den Blick nach vorne zu richten und das Leben aktiv mit Menschen und mit Gott zu gestalten.

Beides, das Zurückblicken sowie das Vorwärtsschauen und aktiv Gestalten ist manchmal ganz schön herausfordernd. Dennoch – ich glaube Gott hat große Freude daran, wenn wir das Leben, das er uns schenkt, gestalten. Gott schreibt auf krummen Linien gerade. Ich will mein Leben aktiv leben und gestalten und Gott vertrauen, dass er mich führt und mit seinen Plänen zum Ziel kommt. Dabei dürfen Wege auch ausprobiert werden, und ich darf mutige Schritte gehen, Nein-Sagen und selbst entscheiden, was ich möchte. Manchmal ist es nötig noch ein paar Steine aus dem Weg zu räumen oder ein paar Zweige, die in den Weg hineinhängen, abzuschneiden; d.h. für mich, Beziehungen zu klären, Verletzungen mit Menschen anzuschauen und sie von Jesus heilen zu lassen, mich mit meiner Geschichte zu versöhnen oder Gewohnheiten zu ändern und neue einzuüben. So kommen wir in die Freiheit, unser Leben zu gestalten. Wie ein Gärtner der seinen Garten bebaut und genießt. Das ist nicht immer einfach, aber spannend, ermutigend und das Leben fördernd. Davon will ich mehr!

Geschrieben von • 3 August 2016 • Kategorie: Seminarberichte