Familienstellen – Aussöhnung mit der Vergangenheit

Gott will Neues schaffen. Ich persönlich bin sehr dankbar, dass es nicht nur eine Zusage ist, auf deren Einlösung wir warten müssen, sondern erfahrbare Realität. Ganz besonders habe ich das beim Familienstellen erfahren.

Da wurde sichtbar, wie mein leiblicher Vater, den ich erst mit 15 Jahren erst- und einmalig gesehen habe, mein Leben doch bestimmt hat. Die große Lücke, die er hinterlassen hat, hat mich ständig suchen lassen. Andere, von denen ich diese Zuwendung erwartet habe, konnten sie mir nicht geben.

Es war gut die berechtigten Ansprüche an meinen Vater aufzugeben. Am Schluss dieser Tage konnte ich es für mich so zusammenfassen: Es war für mich ein Hinaustreten in das Licht. Es war eine therapeutische Erfahrung, die für mich einen tiefen geistlichen Hintergrund hat.

Und bei der Segnung am Schluss wurde mir zugesungen: Ich hab’ dich je und je geliebt, darum zog ich dich zu mir. Ich hab’ dich je und je geliebt, komm, vertraue mir!

 

Falk

Geschrieben von • 29 Dezember 2012 • Kategorie: Seminarberichte