Träume – eine Sprache Gottes und unserer Seele

Träume faszinierten mich schon eine lange Zeit. Wahrscheinlich, weil ich mich häufig morgens an meine Träume so genau erinnern kann, dass ich oft erst sortieren muss, was Traum war und was Wirklichkeit ist. Aus der Bibel wusste ich, dass Gott Träume nutzt, um zu Menschen zu sprechen. Ich wünschte mir, dass Gott dies eines Tages auch bei mir einmal tun würde.

Als ich entdeckte, dass von Zentrum für Erneuerung ein Seminar zum Thema ‚Träume’ angeboten wurde, war ich sofort daran interessiert und froh, dass der Termin zeitlich gut passte.

Nachdem ich die Anmeldebestätigung zum Seminar bekommen hatte, dachte ich immer wieder: „Oh, ich sollte morgens mal einen Traum aufschreiben, damit ich etwas ins Seminar einbringen kann.“ Natürlich vergaß ich dies immer wieder, doch am Vorabend des Seminars fiel es mir wieder ein. Ich bat Gott, dass er mir einen Traum schenkt und legte mir Zettel und Stift neben das Bett. Und tatsächlich wachte nach einem Traum auf. Im Halbschlaf kritzelte ich meine Erinnerungen auf den Zettel, mit dem ich erwartungsvoll nach Oberpleis fuhr.

Zuerst gab es etwas Theorie über Träume. Hans Wiedenmann, der das Seminar leitete, betrachtete Träume als eine Sprache der Seele und als eine Sprache Gottes. Ich fand sehr interessant, dass Gott Träume wichtig sind. Sollten sie dann nicht auch mir wichtig sein?!

Persönlich herausgefordert wurde ich, als ich meinen Traum zur Besprechung einbrachte. Für mich war es ein ganz normaler Traum, in dem Dinge passierten, die auch im realen Leben passieren können. Umso überraschter war ich, als sich herausstellte, dass diese „normalen“ Begebenheiten mir ein paar ganz wichtige Punkte in meinem Leben aufzeigten, an denen Gott mit mir arbeiten und mir Heilung schenken will. Beim Nachdenken über die Bedeutung der verschiedenen Traumsymbole wurde mir schnell klar, dass Gott tatsächlich durch diesen Traum zu mir sprechen wollte.

Ich glaube, das Bewusstsein, dass mein Traum eine ganz persönliche Kommunikation zwischen meiner Seele und Gott war, hat mir geholfen, mir auch die schmerzhaften Themen, die der Traum aufbrachte, anzuschauen und Fragen dazu nicht abzublocken.

Auch die Träume anderer Teilnehmer bargen ein überraschendes und enormes Potential für die träumende Person.

Ich will die Themen meines Traumes mit Gott zusammen angehen und hoffe, dass ich noch oft morgens aufwache und mich an einen Traum erinnern, der mir weiter hilft.

Heide

Geschrieben von • 18 September 2009 • Kategorie: Seminarberichte Tags: , , , , , , ,