Gebets-WG

Gerne lassen wir euch an einer neuen Entwicklung in unserer Arbeit teilhaben.

Schon seit der Gründung des Vereins „Zentrum für Erneuerung – Maranata“ hat Gebet und Lobpreis hier einen besonderen Stellenwert. Schon über 30 Jahre findet Donnerstags abends ein Lobpreisabend statt und ein fester Beterkreis unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit mit Gebet. Eine Zeit des Lobpreise ist Bestandteil eines jeden Seminars.

Vor einiger Zeit hatten wir den Eindruck, dass Gott das Gebet in unserer Arbeit in den Mittelpunkt stellen möchte. Aus diesem Grund haben wir vor zwei Jahren mit dem Montagmorgengebet begonnen. Jeden Montag um 7 Uhr treffen sich Beter verschiedener Konfessionen im Gruppenraum und beten Jesus mit Liedern und Psalmtexten an. Letztes Jahr startete zusätzlich das Freitagabendgebet. Hier leitet eine Liturgie durch Lobpreis, Dank und Fürbitte das Wochenende ein.

Über Alledem steht: Gott ist es wert angebetet zu werden. Es ist unsere erste und schönste Berufung, ihn zu lieben von ganzem Herzen, ganzer Seele und mit all unserer Kraft. (5. Mose 6,4-5)

Bei all unseren Gebetsformen merken wir: Es tut gut, sich auf Gott auszurichten. Unser Leben bekommt wieder ein Ziel und wird mit guten Gedanken gefüllt. Oft nehmen wir davon auch Impulse mit in den Alltag und bleiben dadurch weiter mit Gott im Gespräch.

Durch verschiedene prophetische Worte und eigene Eindrücke hat sich immer mehr eine Vision gefestigt, in der Maranata ein Ort des Gebets und der Anbetung ist.

 

In den Jahren 1202-1803 gab es im nahe gelegenen Ort Heisterbach ein Zisterzienser Kloster, in dem zu sieben Tag- und Nachtzeiten gebetet wurde. Um diese Gebetszeiten ordnete sich das Leben der Mönche. Sie waren es, die diese Gegend urbar machten und „zum Leben erweckten“. Neben den tatsächlichen Ruinen des Klosters gibt es auch geistliche Ruinen aus dieser Zeit. Gott ruft Menschen immer noch zu einem Lebensstil des Gebets und der Anbetung. Wir wollen uns rufen lassen, diese geistlichen „Trümmerstätten wieder aufzubauen, zu erneuern und die Ruinen wieder bewohnbar zu machen“. (Jesaja 58,12-13)

 

Wir glauben daher, dass es nun Zeit ist für einen weiteren Schritt. Durch verschiedene Umstände steht das Nebengebäude auf unserem Gelände frei zur Verfügung. Wir haben die Idee, hier eine oder mehrere Gebets-WGs einzurichten.

 

Wir wollen auf dem Gelände der alten Wasserburg eine moderne Form des bekannten „ora et labora“ leben. Angelehnt an das zisterziensische Gebetsmodell planen wir Zeiten der Anbetung und des Gebets in unseren Tagesablauf ein, an denen man im Rahmen der beruflichen Möglichkeiten teilnimmt. Wir glauben, dass Gott Menschen berufen will, die solch einen radikalen Schritt gehen und vor allem Anderen eine Liebe für seine Gegenwart haben. Gemeinsam wollen wir dann ein Gebetsleben entwickeln, das in Form und Ausprägung noch viel Gestaltungsspielraum offen lässt. Eines aber steht fest: Maranata soll ein Haus des Gebets sein!

 

Interessenten melden sich bitte bei David Senz
d.senz@zentrum-fuer-erneuerung.de

Geschrieben von • 17 Dezember 2018 • Kategorie: Berichte über die Arbeit